MESSINGER ENGINEERING – ÜBER UNS

Membranfiltration, Verfahrenstechnik und Prozessentwicklung

Bei Messinger Engineering entwickeln wir Membranverfahren, Versuchssysteme und Prozessanlagen für Lebensmittelindustrie und Biotechnologie – mit dem Ziel, Prozesse so gut zu verstehen, dass daraus bessere, sicherere und wirtschaftlichere industrielle Lösungen entstehen.

Im Zentrum stehen Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration, Umkehrosmose und membrangestützte Reaktions- und Separationsprozesse für Lebensmittelindustrie, Biotechnologie und Prozessindustrie.

Unser Engineering-Ansatz

Industrielle Innovation beginnt lange bevor eine Produktionsanlage gebaut wird. Sie beginnt mit dem Verständnis der biologischen, physikalischen und verfahrenstechnischen Mechanismen, die das Prozessverhalten bestimmen. Mit experimentellen Versuchssystemen, Engineering und Pilotanlagen unterstützen wir unsere Kunden, eigenes Engineering Knowledge zu erzeugen, als Grundlage für robuste, skalierbare und wirtschaftlich erfolgreiche Membranverfahren.

→ Engineering Knowledge durch Versuchssysteme

UNSERE VISION

Neue Verfahren entstehen durch Verständnis.

Wir glauben, dass die nächsten grossen Innovationen in der Lebensmittel- und Biotechnologie nicht durch immer grössere Anlagen entstehen, sondern durch ein besseres Verständnis von Prozessen.

Vision 2030: Mensch, Experiment und Computer entwickeln gemeinsam neue Membranverfahren
Vision 2030. Mensch, Experiment und Computer bilden ein integriertes Entwicklungssystem für neue Verfahren.

Membranverfahren spielen bereits heute eine Schlüsselrolle in der Lebensmittel- und Biotechnologie. Sie ermöglichen die Trennung, Konzentration, Reinigung und Fraktionierung von Molekülen unter vergleichsweise milden Bedingungen und eignen sich dadurch besonders für Proteine, Enzyme, Fermentationsprodukte, pflanzliche Inhaltsstoffe und viele weitere empfindliche Wertstoffe.

Entscheidend ist jedoch nicht nur die Auswahl einer Membran oder einer Anlage. Entscheidend ist das Verständnis der Zusammenhänge im Prozess: Stofftransport, Fouling, Konzentrationspolarisation, Druckverlust, Strömungsführung, Reinigung, Produktausbeute und Scale-up beeinflussen sich gegenseitig.

Wer diese Zusammenhänge versteht, entwickelt bessere Verfahren. Industrieanlagen werden dadurch präziser ausgelegt, sicherer betrieben und wirtschaftlicher realisiert. Prozessverständnis reduziert Unsicherheit – und Unsicherheit ist einer der teuersten Faktoren in der industriellen Verfahrensentwicklung.

Verständnis ist deshalb keine akademische Zusatzleistung.
Verständnis ist die wirtschaftlichste Form des Engineerings.

200+

Realisierte Membransysteme und Prozessanlagen von Labor und Pilot bis zur industriellen Produktion.

100+

Entwickelte, modifizierte und automatisierte Systeme für Prozessverständnis, Scale-up und industrielle Umsetzung.

70+

Entwickelte Spezialverfahren zur Trennung, Konzentration und Aufarbeitung wertvoller Moleküle in Food und Biotech.

Alain Messinger, Gründer von Messinger Engineering, Experte für Membranfiltration und Membranverfahren

Alain Messinger
Inhaber, Geschäftsführer

Erfahrung in Membranverfahren, Food Engineering und Biotechnologie

Ausbildung
Master Lebensmitteltechnik, ETH Zürich (1989) – mit Schwerpunkt Verfahrenstechnik, Enzymtechnologie und Regelungstechnik.
Masterarbeit
Automatisierung einer Ultrafiltrations-Pilotanlage.
Berufliche Stationen
Ingenieur, Bucher Guyer AG (CH)
F&E-Ingenieur, Unipektin AG (CH)
Weiterbildung
Chemieingenieurwesen, Universität Bath (UK)
Philosophie, Universität Zürich (CH)
Unternehmen
1992, Messinger Membrane Systems AG (MMS)
2006, Natan GmbH
2016, Messinger Engineering
Erfahrung
Entwicklung von mehr als 70 Membranverfahren für Food und Biotech. Planung, Bau und Inbetriebnahme von über 200 Membrananlagen – von Labor- und Pilotanlagen bis zu industriellen Grossanlagen.
Beratung
Beratungs- und Entwicklungsaufträge für internationale Unternehmen, spezialisierte Anlagenbauer und Forschungsgruppen in Food, Biotechnologie und Membrantechnik.
Motivation
Neue Membranprozesse industriell nutzbar machen – durch bessere Versuchssysteme, saubere Prozessdaten und ein tiefes Verständnis der verfahrenstechnischen Zusammenhänge.