Die programmierbaren Laborpumpen von Messinger Engineering werden speziell für Anwendungen in der Membranfiltration sowie für Labor- und Entwicklungsprozesse entwickelt. Sie ermöglichen eine präzise Steuerung von Förderung und Dosierung und schaffen stabile, reproduzierbare Versuchsbedingungen. Ob Forschung, Prozessentwicklung oder Scale-up – die Pumpen bieten die erforderliche Genauigkeit und Flexibilität. Als Bestandteil eines modularen Systems lassen sie sich nahtlos in bestehende Membranprozesse integrieren und unterstützen deren gezielte Optimierung.
Die Laborpumpen fördern Flüssigkeiten präzise und bauen definierte Prozessdrücke zuverlässig auf.
Für Dosierung, Filtration und Diafiltration sowie für Transfer, Rezirkulation, Probenahme und kontinuierliche Prozessführung einsetzbar.
Automatisierte Membranrückspülung, reduzierte Deckschichtbildung und stabile Filtration. Im CIP-Betrieb: gezielte Dosierung von Reinigungsmedien über die Permeatseite.
In Membransystemen mit zwei Kreisläufen – einem Vordruckkreis und einem Rezirkulationskreis – können verschiedene Pumpentypen als Vordruckpumpen eingesetzt werden. Sie fördern das Feedmedium aus dem Vorratsbehälter in das Membransystem und sorgen für einen stabilen und kontrollierten Systemdruck. Ein konstanter Vordruck ist entscheidend, um gleichmäßige Filtrationsbedingungen und eine zuverlässige Membranfiltration zu gewährleisten. Der gewünschte Druck kann über die Steuerungssoftware vorgegeben und automatisch geregelt werden. Die eingesetzten Pumpen passen ihre Förderleistung entsprechend an, um den eingestellten Druck möglichst konstant zu halten. Dadurch lassen sich Filtrationsversuche stabil betreiben und reproduzierbare Prozessbedingungen in Labor, Forschung und Pilotanlagen erreichen.
In Membranfiltrationssystemen übernehmen verschiedene Pumpentypen die Rolle von Zirkulationspumpen – etwa bei Flachmembranen oder Hohlfasermodulen. Sie führen das Feedmedium kontinuierlich im Kreislauf über die Membranoberfläche. Das Ergebnis: eine definierte Querströmung entlang der Membran. Sie reduziert Ablagerungen, minimiert Fouling und stabilisiert den gesamten Filtrationsprozess. Über die präzise Regelung der Pumpenleistung lässt sich die Strömungsgeschwindigkeit exakt einstellen. So können unterschiedliche Betriebsbedingungen gezielt simuliert und reproduzierbar untersucht werden – in der Membranverfahrensentwicklung ebenso wie in Labor- und Pilotanlagen.
In Membranfiltrationssystemen können verschiedene Pumpentypen auch zur Rückspülung von Membranen eingesetzt werden. Dabei wird zuvor erzeugtes Permeat in umgekehrter Richtung durch die Membran gefördert. Dieser kurze Rückspülvorgang löst abgelagerte Partikel von der Membranoberfläche und trägt dazu bei, Fouling zu reduzieren. Die Rückspülung kann über die Steuerungssoftware zeitgesteuert oder ereignisgesteuert ausgelöst werden. Fördermenge und Dauer der Rückspülung lassen sich dabei präzise einstellen. Dadurch können Reinigungszyklen gezielt in Filtrationsprozesse integriert werden. Der Einsatz automatisierter Rückspülzyklen verbessert die Stabilität von Filtrationsversuchen, sorgt für reproduzierbare Prozessbedingungen und kann die Lebensdauer von Membranen deutlich verlängern.
Dank integrierter elektronischer Schnittstellen lassen sich unsere Pumpen nahtlos mit PCs verbinden – oder über Mikrocontroller wie Arduino und Raspberry Pi zu kompakten, leistungsfähigen Systemeinheiten ausbauen.